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Dienstag, 15.08.2006

Hier ist jetzt Schluss!


Der Server von Blogg.de zeigte wieder mal nichts. Die Arbeit auf Blogg.de war schon immer kompliziert und zeitaufwändig. Also machen wir Schluss damit und konzentrieren uns auf die Wordpress-Seite Der Kritiker, die über kurz oder lang endlich mal tiefergelegt werden wird/sollte. Das kann aber noch dauern. ? Bis dahin bleibt es reines Kubrik.

Die Kritiker werden also nur noch dort aktualisiert.


Montag, 14.08.2006

Inselstraße

Fotoblogging


Man muss kein Meister sein, um ein wenig Photoblogging von Unterwegs zu betreiben. Ich habe da freilich keine Kompetenzen. Doch wie es auch für mich einfach würde, zeigen Leo und Sal Soghoian bei MacBreak.



Man braucht lediglich ein Photomobiltelefon, iWeb, Mail und Automator ? und gewisse Applescripte von Sal. Hat man die Skripte eingerichtet, braucht man lediglich Photos an die eigene eMail-Adresse senden. Mit Eingang des Bildes in Mail (als e-Mail) wird das Script gestartet und das Photo online gestellt.

Freitag, 28.07.2006

Piraten


Typisch Suchsland.

Da läuft ein Film an und Rüdiger Suchsland nimmt gleich das gesamte Genre (positiv) auseinander.

Immer wieder wunderbar.

NB: Nicht erwähnt wird Der Rote Korsar (The Crimson Pirate). Herr Suchsland, nächstes Mal dann aber bitte.


Burt Lancaster und Nick Cravat in eine Szene aus Der Rote Korsar
gesetzt (könnte eine Illustration sein), die, zwar vorhanden, leider
so gar nichts mit dem Meisterwerk zu tun hat.



Mori 1.3


Seit gestern gibt es die Outline- und Organisations-Applikation Mori von Hogbay Software in der Version 1.3.

Die Entwicklung geht stetig voran. Nicht zu unterschätzen ist dabei das »Mitspracherecht« der Anwender, die ihre Wünsche für die Ausstattung und Fähigkeiten von Mori mitteilen dürfen.



So hat dieser Tage jemand im Mori-Forum angefragt, ob man denn nicht eine Funktion einbauen könnte, mit der mehrere Personen gleichzeitig an einem Notizbuch arbeiten können. Das findet Unterstützung. Jesse, der Programmierer von Mori wird gefragt, ob das denn schwierig wäre zu implementieren.
my impression is yes, but i haven't really looked at it very closely so it might not be as hard as I imagine. but i don't think it's something that I can just add in a week or so.
Kunde und Produzent stehen in engster Verbindung.

Darüber hinaus steht Mori auch für selbstgeschriebene PlugIns offen und ist Appleskript fähig.

Donnerstag, 27.07.2006

Kulturpessimisten


Und noch mal die leidige GEZ Internetcomputer Wischerei. Ein beeindruckender Satz aus der Netzeitung:
Was in gewisser fragwürdig ist: Als ob Kulturpessimisten, die seit zwanzig Jahren auf den Fernseher verzichten, mit ihrem internetfähigen Computer nichts Besseres zu tun hätten, als plötzlich «Sturm der Liebe» zu schauen.
Nur weil man den Fernseher nicht nutzt, ist man jetzt also Kulturpessimist.


Dazu ein stimmungsvolles und kühlendes Winterbild.


Aber das sind doch die wahren Kulturoptimisten. Die glauben (vielleicht, in deren Köpfe reinschauen kann man ja noch nicht) an ein Leben ohne Fernseher:
Die lesen, singen, machen Musik, gehen ins Kino, basteln, treffen oder helfen Menschen, machen Sport, hören Konzerte, haben reichlich Sex, denken sich wilde Geschichten aus, tanzen, fotografieren, komponieren geistliche Lieder, machen Kopfstand oder schlagen Rad, fahren schwarz, betrachten den Sonnenuntergang, malen Bilder, besuchen die Nachbarn, erschöpfen die Biervorräte, kämpfen für eine erschwinglichere Raumfahrt auch für Privatpersonen und treiben auch sonst allerlei Späße, reiten ihre Steckenpferde wie weiland Onkel Toby und kommen nächtens selig zur Ruhe, stehen dann zum Sonnenaufgang wieder am Fenster und prüfen die allgemeine Lage, all das und mehr, während die anderen nur fernsehen. Vielleicht.

Merlin Mann und Quicksilver live


Merlin Mann, der GTD- und 43-Folders Mann, stellt bei MacBreak Quicksilver vor.

Wer Quicksilver noch nicht kennt (nicht gemeint ist der Roman von Neal Stephenson, sondern das MacTool von Blacktree): unbedingt reinschauen:


Merlin Mann (rechts): »You have just a strange way of living.«


Danach ist der Griff zu der Arbeitserleichterung Quicksilver garantiert noch leichter.

Mittwoch, 26.07.2006

Die Gebühren für das Internet


Der WDR springt in Form des stellvertretenden Intendanten Norbert Seidel für die GEZ und die zukünftigen Internetcomputergebühren in die Presche. Auf netzeitung.de heisst es:
Von der neuen Regelung, die ab 1. Januar 2007 gelten soll, sind laut Seidel nur Unternehmen und Betriebe betroffen, die bisher keine Rundfunkempfangsgeräte angemeldet haben. In allen Betrieben, in denen auch herkömmliche Radios und Fernsehgeräte angemeldet seien, blieben auch die internetfähigen Computer von der Rundfunkgebühr befreit. Betriebe mit mehreren internetfähigen Computern, die bisher keine Rundfunkgebühr zahlten, müssten nur einmal zahlen, unabhängig davon, wie viele Computer genutzt würden.
Auf den Seiten der GEZ heisst es noch vollmundig:
Keine Gebühren für Internet-PCs!

Der achte Änderungsstaatsvertrag vom 8.10./15.10.2004 zum Staatsvertrag im vereinten Deutschland regelt in Art. 4, § 11 Abs. 2 die Frage der Gebührenpflicht von Internet-PCs. Danach ist grundsätzlich davon auszugehen, dass Internet-PCs zum Empfang von Rundfunksendungen geeignet sind. Dennoch erwächst daraus für die Internet-Nutzer keine unmittelbare Gebührenpflicht. Um die weitere Einführung neuer Kommunikationstechnologien zu erleichtern, sollen für diese Geräte bis zum 31. Dezember 2006 keine Gebühren erhoben werden.

Ist der PC jedoch mit einer TV-/Radio-Karte ausgerüstet, ist das Gerät - unabhängig von einem Internet-Zugang - grundsätzlich anmelde- und gebührenpflichtig, da die TV-/Radio-Karte ein Rundfunkempfangsteil und der PC somit ein Rundfunkempfangsgerät ist.
Was danach kommt, wird nicht angesprochen. Ich finde dazu keine Informationen auf der Seite der GEZ. Auch den Staatsvertrag fand ich nicht auf der Seite. Doch lief mir ein Link zum aktuellen Staatsvertrag auf der Site von GEZ über den Weg; und zur Begründung des Achten Staatsvertrages zur Änderung rundfunkrechtlicher Staatsverträge (von Interesse ist Seite 19). Beide Links finden sich in einem Artikel von Wolf Dieter Roth:

Wolf Dieter Roth hat sich im vom Mai diesen Jahres umfassend mit der Geschichte beschäftigt. Um ihn nicht groß zu wiederholen: einfach selber lesen.

Alles in allem kommt es wohl nicht so schlimm, wie ursprünglich befürchtet. Noch ist unklar, welche Gebühren erhoben werden. Was immer letztlich verlangt wird: ich halte es für unzumutbar, für Angebote zahlen zu müssen, die man nicht nutzt. Und viele werden mehr zahlen müssen als zuvor. Denn wer jetzt keinen Fernseher hat, aber einen Internet fähigen PC, wird zukünftig zur Kasse gebeten werden.

Dienstag, 25.07.2006

Netze im Kopf


Weil wir doch von der Vernetzung sprachen.

Gestern stolperte ich über eines dieser Weblogs (es könnte durchaus Indiskretion Ehrensenf Ehrensache vom Handelsblatt gewesen sein ? oder ein anderes) und darüber auf einen Artikel von Herrn Saatchi (DER Saatchi! ? Ich saatch sag nur »Werbung«, »Agentur«!, You know?) bei ftd.de, wo er sich bei seinem Abgesang auf die Werbung auf irgendeine Untersuchung bezieht. Aber hören wir einfach mal rein:
Alles spielt sich im Kopf ab - alles ist nur noch eine Frage der Psychologie. Sozialwissenschaftler teilen die Welt heute in "Digital Natives" und "Digital Immigrants" ein. Zu den Letzteren zählen alle Menschen, die älter als 25 sind. Sie mussten die Digitalsprache mühsam erlernen. Und sprechen sie bis in alle Ewigkeit mit starkem Akzent. Die Jüngeren dagegen haben sie wie eine Muttersprache erlernt, mühelos während des Aufwachsens.

Das neueste Gebrechen, so die Neurowissenschaft, besteht darin [?] , dass sich das Hirn des Digital-Muttersprachlers physisch verändert hat. Seine Synapsen sind vernetzter. Es reagiert schneller. Es siebt aus und speichert weniger, sein Erinnerungvermögen ist geringer.
Ja, wir ziehen uns da einen anderen Menschen heran. Und das ist auch ganz normal so. Ich habe keine Bedenken. So ist das: Andere Umstände, andere Menschen.

Im Hinblick darauf ist der Kommentar von Stephan Fröhder trotz der Hitze bestens geeignet, die Sache auf einen Punkt zu bringen: Medienkompetenz ist nach wie vor wichtig. Und die werden die Jungvernetzten sich ? spielend ? erarbeiten, eben gerade aufgrund des Umgangs mit der Fülle an Daten (ob das Informationen sind, steht auf einem anderen Blatt). Doch ein wenig Hilfestellung und Orientierung können wir Älteren (Eckhard Henscheid) ihnen mitgeben.

Kreise ziehen


Beobachtet man Statements der Presse über Blogger und das Bloggen, wird immer wieder deutlich, dass da ein großes Mißverständnis vorherrscht. Bestätigt wird das diesmal auf N24, wo über eine Untersuchung vom Forschungszentrum Pew Internet und American Life Project Bericht erstattet wird (man hätte ja auch kurz »berichtet« schreiben können, aber hier wird »erstattet«):
Nur fünf Prozent der Blogger widmet sich hauptsächlich der Behandlungen von Nachrichten und Neuigkeiten - während 37 Prozent vornehmlich über eigene Erfahrungen und das eigene Leben reflektieren. Dieses Ergebnis einer neuen Studie steht Erwartungen entgegen, Weblogs könnten die Tageszeitungen von morgen werden.
Ja Herrschaften, wollen Blogger die Tageszeitung von morgen sein? Wer sagt denn sowas? Na, die Medien natürlich, die aus Unkenntnis Angst haben. Freilich gibt es ambitionierte Blogger, die auch zum Teil bessere Arbeit abliefern als Journalisten. Aber hey: zig Millionen Weblogger, und jeder Blogger ein Journalist?

Eine der Forscherinnen (darüber wird geforscht!, kann man ja irgendwo auch verstehen, aber das Ergebnis ?), nämlich Amanda Lenhart, teilt uns laut N24 mit:
»Blogs sind so individuell wie die Leute denen sie gehören, aber diese Studie beweist, dass Blogger in erster Linie an ihrer eigenen kreativen Selbstdarstellung interessiert sind«
Oh, it's shocking!

Ein Blick in ein paar Weblogs hätte es zu dieser Erkenntnis auch getan. ? Danke für die bestens angelegten Forschungsgelder.

Bart dank Petty


Zurück zu den Anfängen.

Als ich vor bald zwei Jahren mit dem Blog Die Kritiker begann, gab es jede Woche den Überblick über die CD-Rezensionen von Jan Wigger und Andreas Borcholte auf SpOn. Irgendwann hab ich das eingestellt. Was soll das, hab ich mich gefragt, die Leser haben es spätestens nach dem Dritten Mal begriffen. ? Ich lese die Sparte Abgehört seit dem fort, und es nervt immer wieder mal gewaltig, was die Herren für teilweise selbstgefälligen und elaborierten Mist los brechen, gerade der Herr Wigger, weil er zur Musik mal wieder nichts zu sagen weiss und sein umfangreichen Kenntnisse des abseitigen Musikwissens öffentlich poliert. Aber das ist auch der Grund, warum ich jede Woche wieder einschalte und mit Vergnügen die Plattenkritiken lese. Doch diesmal haben wir es mit einem echten Höhepunkt zu tun:
Bärte sind der Hit. Solange Sie Bartträger sind, wird sich keine Frau mehr bei Ihnen melden und kein flüchtiger Bekannter hält sie auf der Straße mit Belanglosigkeiten auf. Deshalb unser Tipp an die männlichen Leser: Legen sie die neue und sehr gute Tom-Petty-Platte auf und lassen sie sich dabei einen Bart wachsen - man wird sie dann gleich doppelt ächten.
Schade, dass ich meine Bartphase schon wieder hinter mir habe.

Montag, 24.07.2006

Erst Gema-Gebühr zahlen


Wir machen es kurz:
Im Lizenzshop der GEMA finden sich Lizenzierungsmöglichkeiten für Podcaster, die keine kommerziellen Absichten verfolgen. Dazu dürfen die Podcasts nicht länger als 30 Minuten sein, 75% Wortanteil enthalten, die Titel dürfen nicht komplett ausgespielt werden, da die GEMA befürchtet, man könne sich aus den Podcasts die Musiktitel herausschneiden ? nach der Hälfte der Zeit ist Schluss plus natürlich, dass Intro und/oder Outro moderiert sein müssen.
heißt es im Telepolis-Artikel von Christina Spieß zum Thema.

Also etwas geht schon. Nur einiges eben nicht, wie etwa die Nennung der Künstlernamen in den ID3-Tags. Eben: Pods zieht man nicht, um Musik und damit einzelne Künstler, sondern um das Geratsche des Podcasters zu hören. Und das ist oft besser als man denkt.

Informationen der Gema erhält man ? bei der Gema. Und Lizenzen auch ? im Gema-Lizenzshop. Hey!

Vernetztes Denken


Beim Blick in die aktuelle Ausgabe von Berlin für Kinder gibt es auch ein Kapitel über das Internet: Sicher unterwegs auf der Datenautobahn. Dort heisst es aus dem wohlfeilen Munde eines Professor Doktor Stefan Aufenanger ? und jetzt aufgepasst!
Wenn Kinder schon recht früh anfangen, sich mit dem Internet zu beschäftigen, dann lernen sie dabei, vernetzt zu denken.
Vielen Dank für diese ultimative Aussage.

Was will uns der Herr Professor Doktor damit sagen? Weiß er, was vernetztes Denken ist? Meint er, weil der Begriff Netz im Wort Internet vorkommt, dass man durch die Nutzung des Internet vernetzt denkt? Welche besonderen Voraussetzungen bietet das Internet, um vernetztes Denken zu lernen, was nicht auch schon jedes Buch oder jede Zeitschrift hätte, die sich immer auch auf anderes, außer ihnen stehendes beziehen? Sind etwa Hyperlinks die Grundlage vernetzten Denkens oder Sinnbild für vernetztes Denken?

Muss es übrigens früh sein? Oder reicht es auch, wenn man erst später mit dem Internet anfängt, um noch ? vermeintlich ? vernetztes Denken damit zu lernen? Vielleicht muss man ja auch früh morgens ins Internet gehen?

Was soll der Quatsch Herr Professor Doktor für Erziehungswissenschaften und Medienpädagogik? Bezahlen wir Steuerzahler Sie dafür, solchen haltlosen Mumpitz in die Welt zu setzen?

Vernetztes Denken ist ein Begriff, den Frederic Vester stark machte, wobei er ihn nicht konsistent anwendet und wohl nie richtig definierte (Günther Ossimitz). Worum geht's dabei: Er stellt eine systemische Betrachtungsweise einer monokausalen Gegenüber. Dietrich Dörner meint in seinem Buch Die Logik des Misslingens zum Begriff:
Ich hoffe hinlänglich klargemacht zu haben, dass man das, was oftmals pauschal "vernetztes Denken" oder "systemisches Denken" genannt wird, nicht als eine Einheit, als eine bestimmte, isolierte Fähigkeit betrachten kann. Es ist ein Bündel von Fähigkeiten, und im wesentlichen ist es die Fähigkeit, sein ganz normales Denken, seinen "gesunden Menschenverstand" auf die Umstände der jeweiligen Situation einzustellen
Zitat gefunden bei doebe.li. Und das soll also durch die frühe Nutzung des Internet gelernt werden. Ähem. Kinder, geht lieber Ball spielen und offenen Auges durch die Welt.

Aber halt. Da wir verschiedentlich schon mit Journalisten zu tun hatten und manch Übles auch von anderen zu dieser Spezies hörten: War das wieder ein inkompetenter Journalist, der kürzte und schluderte, der einfach sich etwas unverstandenes zusammenreimte? Wir können's nicht ausschließen.

Donnerstag, 20.07.2006

GEZ Tag


Heute ist bei mir wieder GEZ-Tag:
[?] Sind Sie zwischenzeitlich auch Fernseh-Zuschauer geworden bzw. haben Sie sich ein Fernsehgerät angeschafft?

Bevor Sie sich nun ärgern, weil wir Sie (schon wieder?) anschreiben, möchten wir uns bei Ihnen, unseren treuen Hörerinnen und Hörern, entschuldigen: [blablabla]
Ihr verfickt freundlichen Ficker (Dennis Hopper) von der GEZ. Ich wusste gar nicht, das Ihr Radio macht.

Ich dachte immer, Radio, das sind doch diese Rundfunkanstalten, die Musikprogramme und anderes durch den Äther rauschen lassen. Die schicken einem doch keine blöden Briefe. Das machen nur die verfickt freundlichen Ficker (Dennis Hopper again, in Blue Velvet) von der GEZ.

Lasst Euch vom alten Kurt gesagt sein, ich werde mir kein Fernsehgerät mehr anschaffen und nimmer mehr Fernseh-Zuschauer sein. Lieber les' ich noch mal den Nachsommer von Stifter oder endlich mal einen Schmarren von der Pilcher. Das ist dann schon der Strafe Gottes genug.

Also Handlungsanweisung!:
Anmeldungen, Änderungen und Ergänzungen bitten wir bis zum 04.08.2006 auf dem beigefügten Formular zu vermerken. Wir bitten auch um Nachricht, wenn bei Ihnen keine Veränderungen eingetreten sind, da wir sonst ja nicht wissen, ob unsere Information Sie erreicht hat.
Habe alles schön vermerkt. Nix hat sich geändert. Und eine Briefmarke klebe ich ? wie immer! ? auch nicht auf das Rückkuvert.

Ergebenst, Ihr Verbraucher.

Vom Balkon


Unternehmens- und Unternehmerblogging ist eine lauwarme Kiste. Wir wissen es. Aber nichtsdestotrotz wird nun auch bei DEVON vom Balkon gebloggt. ? Äh, wir warten mal ab, ob das was wird.

Montag, 17.07.2006

The Who: Presse Konferenz


Nach dem Konzert in Berlin gaben The Who in Berlin eine Pressekonverenz, die man sich auf der neuen, tour-orientierten WebSite thewhotour.com anschauen kann.

The Who ist nur möglich, weil das Publikum es will!, meinte Pete Townshend. Und der dumme Spruch:
uncut . uncensored . unrepentant .
beruht auf irgend einem Marketingdreck, der dafür sorgt, sorgen soll, dass Karten verkauft werden. Mit The Who hat das nix zu tun.

Sonntag, 16.07.2006

Madness again


Wunderbare Belege für das Konzert gibt es ? selbstverständlich ? bei Johnny:
Track 1: Die Eröffnung

Track 2: öffnet bei mir leider noch nicht So, jetzt: und mitgezählt: one two three

Track 3: Wir sehen die Engelsflügel auf der Rückseite des Anzugs (Bed and Breakfast Man!)

Track 4: BAGGY TROUSERS!

Track 5: Our House (auch ein Höhepunkt!)
Johnny befand sich auf einer Position etwa fünf Meter links von mir.

Alles noch einmal, bitte.


Samstag, 15.07.2006

Madness live in Berlin

Hey You! Don't watch that, watch this! This is the heavy heavy monster sound. The nuttyiest sound of all!
Und es ist wahr. So eröffnete Madness vor mehr als 27 Jahren ein Konzert. So eröffnen sie seit dem jedes Konzert. So eröffneten sie am Freitag in der Zitadelle Spandau gegen 20:45 h. Doch nach dieser Aufforderung sackt die Stimmung erst einmal in ein kleines Tief: Die Herren sind nicht gut bei Stimme, treffen die Töne nicht. Und wir haben es mit einer gewissen Unfreiheit zu tun: Madness ist auch Attitüde. Man trägt Anzug und dunkle Sonnenbrille. Man verkörpert eine coole nittyness, die auch nach einem Viertel Jahrhundert noch bestand haben muss. Einfach loslegen und Musik machen wäre zu wenig. Man ist geneigt zu sagen: sehr kommod. Mehr nicht. Aber dann ?


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Donnerstag, 13.07.2006

Wenn wir schon dabei sind


? das Konzert von The Who in Hyde Park am 02.07.2006 gibt's auf The Who Live TV komplett zu sehen!

Die Playlist
I Can't Explain
The Seeker
Anyway Anyhow Anywhere
Who Are You
Bargain
Behind Blue Eyes
Real Good Looking Boy
Drowned
Mike Post Theme
Baba O'Riley
Love Reign O'er Me
The Kids Are Alright
My Generation
Won't Get Fooled Again
Substitute
Pinball Wizard
Amazing Journey
Sparks
See Me Feel Me
und entspricht damit ? in etwa ? der vom Berliner Konzert.

The Who live in Berlin

hu?hu?hu?hu?hu?Hu?Hu?Who raunt es durch die dunkle Halle. Dann geht das Licht an und die Band betritt die Bühne. Schlacksig und groß, in weißem Hemd erscheint Pete Townshend. Es folgt Roger Daltrey, kleiner, stämmiger mit seiner rosa getönten Brille, doch auch in hellen Hemd. Das Publikum brandet laut auf. Dann wird es ruhiger. Auf der Bühne sortieren sich die Herren. Man hat Zeit, da oben auf der Bühne. Als alles seine Ordnung hat und Herr Townshend sich die Gitarre doch noch hat umwerfen lassen, hebt ein spielfreudiges, lässiges Meisterkonzert an.
Leider befinden wir uns in der Treptow Arena, in einer leidlich gekühlten Halle, die nicht drängend voll ist, aber voll. Eigentlich sollte das Konzert auf der Freilichtbühne Wuhlheide stattfinden. Doch scheint es mit dem Kartenverkauf nicht recht geklappt zu haben. Die alten Herren aus West-London waren lange nicht mehr in Berlin, »about thirdy years« und »the city has changed«. Allerdings.


The Who mischen die Arena auf

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