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Donnerstag, 09.03.2006

GTD mit Journler


Man wird diese kleine aber doch nicht gerade schwache Applikation durchaus zur Organisation einiger Dinge heranziehen könne: Journler!


Die Journal-Software von Philip Dow ist nicht nur Freeware (die man honorieren darf), sondern bietet weit mehr Möglichkeiten, als einfach ein paar Einträge zu Verwalten.

Was vielen Outlinern in der üblichen Form gänzlich fehlt sind ?? ? Wirkliche Tabellen!

Na klar, Mori und das Hog Bay Notebook sind mit einer Art Tabellen ausgestattet. Und auch in DEVONthink Pro findet man so genannte »Sheets« (Karteikarten, die auf einem Tabellensystem fußen und auch als Tabellen dargestellt werden können), doch handelt es sich nicht um wirkliche Tabellen, wie man Sie aus dem ordentlichen Office-Paket kennt.

Nun lässt sich mit der Tabelle in Journler nicht groß etwas berechnen, aber wenn man schnell eine Aufstellung zusammen basteln will, ist das sehr gut machbar durch Einfügen einer Tabelle in den fließenden Text. Und das, wo dieser Teil der Software auf die Funktionen, die Apple auch für TextEdit zur Verfügung stellt, zurückgreift. Die Tabellen kann man auch in sich verschachteln.



Weiter gibt es eine enge Anbindung an Adressbuch, iPhoto, iTunes und Mail, man kann schlaue Ordner generieren und so nach unterschiedlichen Kriterien Datensätze zusammenfügen. Leider ist eine tiefere Gliederung (Ordner in Ordner) nicht möglich, so dass man bei größeren Datenmengen wahrscheinlich ein wenig den Überblick verliert. Ein Kalender sorgt für einen gewissen Überblick über die Einträge, die nach Kategorien und Schlüsselwörtern durchsucht werden können; und auch mit Spotlight hat man Zugriff auf die Daten. Doch die Optik ist für jemanden, der andere Outliner nutz, zumindest anfangs etwas unübersichtlich.

Darüber hinaus lassen sich Listen erstellen, in den Text Checkboxen integrieren, Tonaufnahmen machen und man kann sein Weblog beschicken. Zudem lässt das Programm einem die Möglichkeit, PlugIns einzubinden. ? Als kleines Bonbon teilen wir mit, die Software, die zur Zeit als Version 1.151 vorliegt, ist auf Deutsch zu haben ? für lau, für umme, für nix. Freilich freut der Programmierer sich über Liebesgaben.

Also Journler unbedingt einmal antesten. Damit lässt sich vielleicht ein neuer Blick auf die alltäglich zu bewältigende Arbeit werfen. Ein Power-Outliner ist Journler aber wohl noch nicht.

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